Städtebaulicher Ideenwettbewerb Hechtsheimer Höhe Mainz

Im Rahmen des Ideenwettebwerbs Hechtsheimer Höhe in Mainz soll eine langfristige städtebaulich-freiraumplanerische Perspektive für das ca. 15 ha große Areal im Süden der Stadt Mainz gefunden werden. Durch seine besondere Lage auf einem Hochplateau ergeben sich an zahlreichen Stellen interessante Blicke bis in die Landschaft und eine Notwendigkeit diese städtebaulich herauszuarbeiten. Das neue Wohngebiet Hechtsheimer Höhe in Mainz wird durch eine zentrale Erschließungsachse gegliedert, die im Süden an die Straße „Zur Laubenheimer Höhe“ und in Norden an die Straße „Zur Hechtshemer Höhe“ anschließt. Von dieser Haupterschließung aus werden sechs Wohnquartiere, sowie der zentrale Bereich mit Versorgung und Dienstleistungen angebunden. Die Quartiere können als unabhängige Einheiten phasenweise entwickelt werden und beinhalten eine nachhaltige Mischung aus unterschiedlichen Bautypologien. Neben Einfamilienhäusern und Reihenhäusern können Baugruppen und Einrichtungen wie Kitas und Kindergärten in jedem Quartier entwickelt werden. Das durch wichtige Infrastruktureinrichtungen geprägte Siedlungszentrum mit Supermarkt, Dienstleistungen und verdichteten Wohnformen verfügt über einen zentralen baumbestandenen Quartiersplatz, der den Mittelpunkt des öffentlichen Lebens im Wohngebiet mit der Funktion als Treffpunkt darstellt. Den Abschluss dieses Siedlungszentrums bilden die Hechtsheimer Terrassen im Osten des Gebietes mit spannenden Blicken in den Landschaftsraum bis zum Rhein. Gleichzeitig formuliert der westliche Teil den Endpunkt der Achse, welche durch die Müller-Thurgau-Straße in das Gebiet führt. Die Wohnquartiere haben eine hohe Flexibilität, so dass die Strukturen von Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und Reihenhäusern an dem jeweiligen Bedarf & Nachfrage angepasst werden können.

Projekt
Städtebaulicher Ideenwettbewerb
Auftraggeber
Stadt Mainz
Themenschwerpunkte
Wohnen, Versorgung
Bearbeiter
Daniel Bläser, Hendrik Jansen, Peter Kösterke, Bastian Spliethoff
Zeitraum
03/2017 - 05/2017
Kooperation
TH Treibhaus, Landschaftsarchitektur, Hamburg