Stadtumbau Alpen

Alpen wird durch zwei unverwechselbare Elemente geprägt: Auf der einen Seite die Achse Lindenallee/ Burgstrasse mit den schnurgeraden Alleen, die von Ost und West in den Ortskern führen und im spannenden Wechsel dazu die geschwungene Strasse durch den historischen Kern von Alpen.

Die beiden Plätze werden als Teil der ehemaligen Wallanlagen, die ursprünglich den Stadtkern umgaben und mit der ehemaligen Burg, der heutigen Motte ein Ensemble bildeten, gesehen. Diese Einheit, im Stadtgrundriss noch gut erkennbar, ist vor Ort nur noch ansatzweise erkennbar. Idee für das Stadtumbaukonzept ist, diese beiden prägenden Elemente der Stadt wieder ablesbar zu machen und so ein Alleinstellungsmerkmal zu erreichen. Auch die Geschichte des Ortes als Luftkurort hat zu Beginn des letzten Jahrhunderts die Gestaltung von Alpen geprägt. Zahlreiche Alleen und Baumpflanzungen lassen heute noch den Ort als sehr grüngeprägt erscheinen. Die den grünen Charakter vor allem bestimmende Grünzüge der Alpschen Ley sowie der Bönninghardt -als zweiter grüner Ring- werden mit der Fortführung der Alleen und der Grüne Achsen „Am Wald“ noch stärker erlebbar gemacht. Insbesondere die Erlebbarkeit der Alpschen Ley, die mitten durch Alpen führt, soll mit einer „boulevardähnlichen“ Gestaltung erhöht werden.

Projekt
Beschränktes Wettbewerbsverfahren mit Bürgerbeteiligung, 3. Preis
Auftraggeber
Gemeinde Alpen
Themenschwerpunkte
Öffentlicher Raum, Städtebau, Integrierte Stadtentwicklung
Bearbeiter
Daniel Bläser, Hendrik Jansen
Zeitraum
03/2016 - 05/2016
Kooperationspartner

wbp Landschaftsarchitekten, Bochum

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