Konzept Mobilstation Garmisch-Partenkirchen

Anlass des Projektes war die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen. Im Rahmen des Auftrags wurde ermittelt, wie die Verbindung zwischen öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und motorisiertem Individualverkehr (MIV) durch die Bündelung ergänzender Angebote in Form einer Mobilstation entwickelt werden können. Darüber hinaus wurde formuliert, wie das Mobilitätsangebot erweitert und durch eine verbesserte Erreichbarkeit attraktiviert werden kann. Die Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen kann als gebauter Ausdruck einer neuen Mobilitätsstruktur verstanden werden. Sie würde die Verbindung aller vorhandenen Verkehrsträger verbessern und insbesondere die konkurrenzfähige Verknüpfung des ÖPNV mit umweltschonenden Formen des MIV stärken. Gleichzeitig kann die Mobilitätsdrehscheibe auch einen attraktiven Ort im städtischen Gefüge darstellen, welcher zur Gestaltung und Aufwertung des öffentlichen Raumes beiträgt und als neue Orientierungsmarke im Stadtbild funktioniert. Wichtige Bausteine des Vorhabens sind die Bereitstellung barrierefreier Mobilitätsangebote für Alle und die Schaffung und Aufwertung wichtiger Wegebeziehungen für den Fuß- und Radverkehr sowie verschiedener Serviceeinrichtungen.

Projekt
Städtebauliche-Verkehrsplanerische Studie
Auftraggeber
Markt Garmisch-Partenkirchen
Themenschwerpunkte
Mobilität, Freiraum, Erschließung
Bearbeiter
Daniel Bläser, Hendrik Jansen, Peter Kösterke, Bastian Spliethoff
Zeitraum
03/2017 – 10/2017