Städtebaulicher Wettbewerb Jüchen-West - Feldquartier

Das Feldquartier ist in drei zentrale Areale unterteilt. Im Norden wird der bestehende Bebauungsplan respektiert und eine städtebauliche dichtere Struktur im Sinne eines Mischgebietes vorgeschlagen. Hier ist der Standort der Kita vorgesehen sowie Mikroproduktion und Büro/Dienstleistungen. Die optionale Anbindung des Quartiers an die Umgehungsstraße ist hier gegeben. Ebenso wird der zentrale Auftaktplatz in diesem Bereich vorgesehen, der die zukünftige Mobilstation mit neuen und alternativen Mobilitätsangeboten darstellt. Der Platz ist das funktionale Gelenk des Quartiers und gleichzeitig Schnittstelle zwischen dem Mischgebiet und der Haupterschließungsachse zu dem Wohnquartieren. Das Wohnquartier teilt sich in zwei großflächige Wohngebiete mit kompakter, urbaner Baustruktur, die sich jeweils um einen Quartiersplatz arrangieren, der den Nukleus des Quartiers bildet und sozialer Treffpunkt ist. Nach Süd-Westen hin werden Wohnhöfe zur Bestandsbebauung ausgebildet. Hierbei wird das „Versprechen der ersten Reihe“ gegeben: Da unklar ist, ob alle rückwärtigen Grundstücke an der Riekestraße zur Verfügung stehen werden, ist der Entwurf so angelegt, dass auch ohne deren Verfügbarkeit die Haupterschließung beidseitig bebaut werden kann. Die Baufelder zeigen dabei eine große Diversität in ihren Bautypologien und damit Optionen für unterschiedliche soziale Gruppen.

Projekt
Städtebaulicher Wettbewerb
Auftraggeber
Stadt Jüchen
Themenschwerpunkte
Wohnen, Freiraum, Gewerbe, Kita
Bearbeiter
Daniel Bläser, Hendrik Jansen, Lukas Arntz, Vinzenz Rosenberg, Lara Hesse
Zeitraum
12/2019 - 02/2020
Kooperation
KRAFT.RAUM. Landschaftsarchitekten