Grünblaues Gewerbegebiet am Bahnhof Recklinghausen-Süd

Unter dem Programmtitel „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ führt die Emschergenossenschaft Maßnahmen im Bereich des Wassermanagements zur Abkopplung von Flächen vom Kanalnetz, der Vermeidung von Hitzeinseln und der Erhöhung des Verdunstungsgrades durch. Diese Studie ist eine der acht Projektstudien in der Emscher-Lippe-Region, welche mit 530.000€ vom Land NRW gefördert werden. Die Erarbeitung einer städtebaulich-freiraumplanerischen Machbarkeitsstudie „grünblaues“ Gewerbegebiet am Bahnhof Recklinghausen-Süd soll dazu beitragen, Projektstandards für die Entwicklung von Gewerbeflächen vor dem Hintergrund der Klimaresilienz für Recklinghausen und die Region zu erarbeiten. Hierzu werden zuerst die Handlungsfelder identifiziert, in denen eine Bearbeitung des Themas Stadtklima möglich ist. Anschließend werden generelle Regeln als Orientierung für die klimaresiliente Neuentwicklung von Gewerbegebieten entwickelt. Sie gelten unabhängig von der Nutzungsbestimmung und sind allgemeingültig anzuwenden und zu berücksichtigen. Darauf aufbauend werden in Form eines Kataloges Maßnahmen für verschiedene klimarelevante Themenbereiche erarbeitet. Die baulich-räumliche Studie fokussiert zuerst die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten am Bahnhof Recklinghausen-Süd, um in einem weiteren Schritt die Möglichkeit der Integration der im Maßnahmenkatalog vorgeschlagenen Ansätze zu überprüfen. Hierzu werden Varianten entwickelt und ihre Potenziale zur Integration der Maßnahmen untersucht.

Projekt
Machbarkeitsstudie
Auftraggeber
Emschergenossenschaft / Stadt Recklinghausen
Themenschwerpunkte
Wohnen, Freiraum, Klimaanpassung / Klimaresilienz
Bearbeiter
Daniel Bläser, Hendrik Jansen, Lukas Arntz, Vinzenz Rosenberg, Lara Hesse
Zeitraum
08/2020 – 12/2020