Stöcken 17 – Ehemaliges Rasspe Areal, Solingen

Das städtebauliche Konzept basiert auf einer Grundidee von flexiblen Höfen, die sich jeweils um einen Platz/öffentlichen Raum arrangieren. Die Gebäude haben unterschiedliche Nutzungen und Geschossigkeiten um einen hohe Mischung und Flexibilität zu ermöglichen. Der Hof 1 hat dabei die größte Bedeutung für die Gesamtentwicklung des Areals. Zum einen weil er die denkmalgeschützen Gebäude der Fa. Rasspe einbindet und revitalisiert, zum anderen weil hier eine besonders große Mischung von unterschiedlichen Nutzungen auftritt (u.a. Co-Working, Gastronomie, Büro/Forschung & Entwicklung, Boardinghouse, Gründerzentrum). Die weiteren Höfe zeigen in ihrer Struktur ein homogeneres Bild. Hier finden sich Typologien aus dem Bereich Büro/Forschung & Entwicklung sowie Mikroproduktion. Das Landschaftsschutzgebiet im Norden des Areals bildet das grüne Rückgrad der Freiraumentwicklung. Von hieraus gibt es zahlreiche Grünverbindungen ins Gebiet, die in den grünen Innenhöfen münden. Der neue Stöckenpark schafft einen öffentlichen Freiraum, der für alle Beschäftigten einen Naherholungsraum darstellt. Weiterhin ist auf allen Gebäuden eine extensive Dachbegrünung vorgesehen. Das innovative Mobilitätselement des Entwurfs stellt zum einen die Mobilstation im Süden dar. Hier werden verschiedenen Vekehrsträger verknüpft. Weiterhin wird ein sogenannter „Autonomous Infinity Loop“ vorgeschlagen, der als Teststrecke für autonome Mobilität der Zukunft verstanden werden kann.

Projekt
Beschränkter städtebaulicher Ideenwettbewerb (Pitch)
Auftraggeber
Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG
Themenschwerpunkte
Gewerbe, Dienstleistungen, Freiraum, Wohnen
Bearbeiter
Hendrik Jansen, Daniel Bläser, Peter Kösterke, Lukas Arntz
Zeitraum
11/2017 – 01/2018